01 · Referenzobjekte
Bauteil, Spezifikation und Charge modellieren
Bauteile, ihre Spezifikationen und Chargen werden als eigenständige, versionierte Objekte geführt. Eine Spezifikationsänderung erzeugt eine neue Version, ohne die Zuordnung historischer Prüfwerte zur damals gültigen Spezifikation zu verlieren. Lineare Abweichungen werden dabei kartesisch (x/y/z), rotatorische Abweichungen vektoriell bzw. sphärisch geführt – beide Koordinatensysteme sind über einen definierten Bezugspunkt miteinander verknüpft, sonst bleiben sie unvergleichbar.
02 · Herkunft
Lieferant und Messsystem eindeutig zuordnen
Jeder Prüfwert trägt eine eindeutige Referenz auf den liefernden Lieferanten und das erzeugende Messsystem. Damit lassen sich Auffälligkeiten gezielt auf einen Lieferanten, eine Anlage oder einen Zeitraum eingrenzen.
03 · Gültigkeit
Zeitliche Gültigkeit konsequent führen
Für Grenzwerte, Freigaben und Zuständigkeiten wird der jeweils gültige Zeitraum geführt. So bleibt auch bei später korrigierten Spezifikationen nachvollziehbar, welche Regel zum Zeitpunkt einer Prüfung tatsächlich galt.